Medizinische Dienste

Frühförderungen und Sehfrühförderungen

Frühförderung umfasst die frühzeitige Förderung von Kindern mit Entwicklungsmöglichkeit, Kindern mit Beeinträchtigungen sowie Kindern, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann.

Sehfrühförderung umfasst die Förderung von Kindern mit angeborener oder erworbener Sehschädigung, blinden Kindern oder Kindern, bei denen eine erhebliche Störung der Sehwahrnehmung im Rahmen von Mehrfachbehinderungen besteht.

Notrufe

Notruftelefone

Für alleinstehende, körperlich eingeschränkte Menschen gibt es die Möglichkeit, mit einem Notruftelefon rund um die Uhr Hilfe herbeizuholen. Dabei wird ein Funksender beispielsweise am Armband oder an der Halskette getragen. Auf Knopfdruck wird die anrufende Person dann mit der Notrufzentrale des Anbieters (Caritas, Hilfswerk Österreich, Österreichisches Rotes Kreuz, Volkshilfe Österreich etc.) verbunden.

Notruf für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen

Gehörlose und hörbeeinträchtige Personen können mittels DEC112 (Digital Emergency Call) mit der Polizei über Textnachrichten kommunizieren. Weiterhin möglich ist die Nutzung des Gehörlosen Service 0800 133 133, um per SMS oder Fax Hilfe zu rufen (Polizei, Feuerwehr, Rettung). Beides wird vom Bundesministerium für Inneres unterstützt..

Pflegeheime, Hospize und Spitäler

Detaillierte Informationen zu diesen Einrichtungen finden Sie in der dreiteiligen Broschüre "Altenheime und Pflegeheime in Österreich", die über das Broschürenservice des Sozialministeriums bezogen werden kann.

Bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bzw. dem Magistrat oder dem Gemeindeamt erhalten Sie weiterführende Informationen zu den Themenbereichen Pflegeheim, Hospiz und Spital.

Psychosozialer Dienst (PSD)

Der psychosoziale Dienst (PSD) ist eine niederschwellige Beratungs- und Behandlungseinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf und Menschen in psychischen Krisen sowie deren Angehörige. 

Die Versorgung erfolgt durch multiprofessionelle Teams bestehend aus Ärztinnen/Ärzten, Psychologinnen/Psychologen, Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten, Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeitern. Die Dienstleistungen finden idealerweise sowohl in der Beratungsstelle als auch im sozialen Umfeld der betroffenen Person oder bei den Betroffenen zu Hause statt. Die Beratung erfolgt anonym, kostenlos und freiwillig.

Die Ausgestaltung des PSD ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich.

Letzte Aktualisierung: 13.10.2026
Für den Inhalt verantwortlich: oesterreich.gv.at-Redaktion